Consulting – Eintrittskarte in die Tech-Branche

Consulting – Eintrittskarte in die Tech-Branche

Dieser Artikel beruht auf dem Erfahrungsbericht des Movemeon-Gründers Nick Patterson. Das Original kann hier abgerufen werden.

Die meisten Berater gehen in das Consulting, weil es eine ganze Reihe von Karriereoptionen eröffnet. Oder anders ausgedrückt, sie verschieben die Entscheidung über ihren endgültige Laufbahn nach hinten. Vor allem bei Hochschulabsolventen ist dieser Schritt durchaus nachvollziehbar, da die Vorstellungen über mögliche Karrierewege zu diesem Zeitpunkt noch sehr begrenzt sind. 

Durch das Consulting kann man zudem verschiedenste Karrieremöglichkeiten kennenlernen, ohne eine endgültige Entscheidung treffen zu müssen. Welches wertvolle Skillset Consultants durch diese Laufbahn entwickeln – und durch welche Weiterbildungen sie sich zum Top-Kandidaten entwickeln können, haben wir hier zusammengefasst.

DIE ANPASSUNGSFÄHIGKEIT VON BERATERN

Ein Background in der Consultingbranche öffnet nicht ohne Grund so viele Türen.

Erstens werden durch diese Philosophie von Consultingfirmen Allroundtalente angelockt. Der Assessmentprozess zielt auf logisches und strukturiertes Denken ab. Außerdem sollen die Bewerber talentiert im Aufbau von Kundenbeziehungen sein. 

Zweitens werden angehende Berater mindestens zwei Jahre lang im Einmaleins des Consultings ausgebildet. Die Schulung von Hardskills bezieht sich hauptsächlich auf den Erwerb von Problemlösekompetenz, Unternehmenspräsentation/-kommunikation und Analyse. In meinen Augen sind Softskills wie Detailversessenheit, Konzentrationsfähigkeit, persönliche Entwicklung und ein gutes Kunden- bzw. Stakeholdermanagement aber mindestens genauso wichtig. 

Das hat zur Folge, dass ehemalige Berater für verschiedenste Positionen geeignet sind. Sei es im betriebswirtschaftlichen bzw. analytischen Bereich oder auch für Leitungspositionen. 

DIE TECHNOLOGIEBRANCHE WIRD IMMER ANGESEHENER

Als ich 2007 meinen Abschluss machte, war die Tech-Branche für die meisten meiner Mitabsolventen eher uninteressant. Start-Ups wurden nicht einmal erwähnt. 

Die Unternehmensberatungen und Investmentbanken standen noch immer an der Spitze des MBA-Rankings. Das änderte sich in den folgenden drei Jahren aber grundlegend. Google und andere große Tech-Unternehmen entwickelten sich zu den begehrten Anlaufstationen für MBA-Absolventen. Im Zuge dieses Booms entwickelten sich auch eine ganze Reihe von VC-finanzierten Start-Ups. 

Diese Entwicklung wurde uns bewusst, als wir ehemalige und aktive Berater nach den attraktivsten Karrierewegen befragten. Traditionell war das Consulting im Bereich des Bankwesens, des Einzelhandels, der Konsumgüterbranche und der Boutiquen am gefragtesten. Diese Vormachtstellung wurde aber komplett auf den Kopf gestellt. 

Rund 34% der angehenden oder tätigen Berater sehen ihren Traumjob bei einem Start-Up oder in der Tech- oder E-Commerce-Branche. Das lässt die traditionellen Industrien schon geradezu unbedeutend erscheinen und verdrängt sogar das Private-Equity-Geschäft in seiner Beliebtheit, welches auch massiven Wachstum erlebt hat.

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DIE ZUKUNFT DER ARBEIT 

Nicht nur das Ansehen der Technologiebranche ist stark gestiegen – es eröffnet sich auch eine völlig neue Arbeitswelt. 

Durch den Technologiewachstum haben sich auch eine Reihe von neuen Jobs entwickelt. Insbesondere die Bereiche Produktmanagement, Datenwissenschaft, KI und Analytik machen eine Reihe von neuen Positionen erforderlich. Das führt zu einer Verschiebung von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt: Es gibt weitaus mehr Stellen als Kandidaten mit entsprechender Qualifikation. 

Das hat zwei Dinge zur Folge: 

  • Ein Anstieg der Gehälter
  • Mehr Flexibilität bei Bewerberprofilen
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SICH VON DER MASSE ABHEBEN

Trotz des generellen Job-Überhangs sind vor allem Stellen im Produktmanagement sehr umkämpft. 

Auf unserer Webseite wird nach dieser Position am zweihäufigsten gesucht, rund ein Drittel mehr als nach den traditionellen strategischen Rollen im Consulting. Um sich deswegen erfolgreich auf eine solche Stelle zu bewerben, sollten sich Berater vor allem im Bereich ihrer Tech-Skills weiterentwickeln. 

Die Kombination aus Beratungserfahrung und technologischem Verständnis kann dich wirklich von der Menge abheben. Die Grundfertigkeiten des Consultings wie strukturiertes Denken, wirtschaftlicher Scharfsinn und Senior-Stakeholder-Management in Verbindung mit technologischem Know-how stattet dich mit einzigartigen Fähigkeiten aus, welche bei der Weiterentwicklung von Tech-Produkten und damit verbundenen Plattformen von essentieller Bedeutung sein können. 

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Eine Eintrittskarte in die Technologiebranche

Ohne Kenntnisse im Codieren wird es in der wachsenden Tech-Industrie immer schwieriger, Produktmanager zu werden oder ein Analyseteam zu leiten. 

Oftmals werden Bewerber bereits schon vor dem Vorstellungsgespräch abgelehnt, weil kein sichtbares Interesse an Webentwicklung oder Datenanalyse erkennbar ist. Je höher die Management-Ebene ist, desto höher wird der technologische Anspruch. Ein Manager ohne diesbezügliche Kenntnisse kann somit ab einem bestimmten Punkt nicht mehr aktiv an Diskussionen teilnehmen. 

Die Kombination aus Beratungserfahrung und technologischem Verständnis kann dich wirklich von der Menge abheben. Die Grundfertigkeiten des Consultings wie strukturiertes Denken, wirtschaftlicher Scharfsinn und Senior-Stakeholder-Management in Verbindung mit technologischem Know-how stattet dich mit einem einzigartigen Werkzeugkasten aus, der bei der Weiterentwicklung von Tech-Produkten und damit verbundenen Plattformen von essentieller Bedeutung sein kann. Das hebt dich als zukünftige Führungskraft im Tech-Business deutlich von anderen ab. 

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Dieser Artikel beruht auf dem Erfahrungsbericht des Movemeon-Gründers Nick Patterson. Das Original kann hier abgerufen werden.

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