Das Wettrennen um Kandidat*innen

Das Wettrennen um Kandidat*innen

Mit dem Beginn des vierten Quartals haben wir nicht nur eine gesteigerte Kandidatenaktivität, sondern vor allem auch eine Vielzahl neuer Arbeitgeber*innen auf Movemeon registriert. 

Was nach einem vermeintlich vollkommenen Markt klingt, ist in Realität leider ein anderer.

Viele Unternehmen suchen aktuell zwar verstärkt nach neuen Mitarbeiter*innen, haben aber nur bedingt ihren Recruitmentprozess über die Jahre angepasst – trotz einer globalen Pandemie.

Welche Gründe dafür sprechen, genau jetzt den Recruitment- und Interviewprozess zu überdenken, haben wir hier zusammengefasst:

“War of Talents”

Wer nicht schnell genug die besten Talente an sich bindet, verliert sie an den nächsten Mitbewerber. Viele Unternehmen leben leider noch immer in der Annahme, dass sich ein*e Kandidat*in ausschließlich auf eine bestimmte Position bewirbt. In Realität streuen Bewerber*innen selbstverständlich ihre Chancen auf dem Jobmarkt. Hinzu kommt, dass besonders begehrte Profile von allen Seiten angesprochen werden – oftmals über Recruiter oder Headhunter. Wer hier nicht schnell genug Talente in den Interviewprozess bekommt, sollte sich also nicht wundern, wenn das Traumprofil nach – teilweise bis zu vier Wochen Screening – nicht mehr verfügbar ist.


Candidate Experience und Arbeitgebermarke

Ein langwieriger, wenig organisierter oder schlecht durchgeführter Bewerbungsprozess hinterlässt einen schlechten Eindruck. Ein Blick auf Glassdoor genügt um zu sehen, dass frustrierte Bewerber*innen nur allzu gerne über ihre Erfahrung sprechen. Dies kann nachhaltig die Arbeitgeber-Marke gefährden und zukünftige Bewerbungen reduzieren.


Kosteneinsparung

Mit jeder Woche, in der eine Stelle unbesetzt bleibt, verliert das Unternehmen Geld. Um sicherzustellen, dass eure Teams profitabel und produktiv sind, müssen Kapazitätslücken somit schnellstmöglich gefüllt werden. Ein ein die Länge gezogener Interviewprozess, oftmals mit unzähligen Stakeholdern, verursacht also nicht nur Kosten, sondern beeinflusst auch das Verdienst-Potenzial des Unternehmens nachhaltig. 

Auf Movemeon haben wir tagtäglich mit Arbeitgebern aus allen Branchen zu tun und sehen entsprechend viele unterschiedliche Prozesse.

Unsere Top-Tipps für einen schnellen und effizienten Recruitment- und Interviewprozess haben wir euch hier zusammengetragen:

  1. Vorsicht ist besser als Nachsicht 

Sind sich alle involvierten Stakeholder einig darüber, welches Profil für die ausgeschriebene Position gesucht wird? Je abgestimmter alle Beteiligten hierüber sind, desto schneller können Recruitment-Stufen wie das Sourcen und Screenen von Kandidat*innen gemeistert werden. Tipps für einen D&I-konformen Screening-Prozess findet ihr übrigens hier.


  1. Klare Kommunikation

Der direkte Vorgesetzte, an den die neue Stelle reporten soll, ist drei Wochen lang auf den Kanaren? Kein Problem, solange Kandidat*innen rechtzeitig über eine mögliche Verzögerung informiert werden. Generell gilt, dass sich ein transparenter Interviewprozess – idealerweise mit konkreten Zeitangaben – positiv auf Bewerber*innen ausübt, da diese genau wissen, worauf sie sich innerhalb des Prozesses einstellen können. Diese Transparenz wird eurem Unternehmen als potentiellen Arbeitgeber zusätzlich positiv angerechnet. 


  1. Datengetriebener und strukturierter Prozess

Arbeitet das HR-Team mit den richtigen Recruitment KPIs? KPIs wie “Time to fill” oder Annahmequote (des Angebots) können dabei helfen, datengetrieben Ineffizienzen im Prozess zu identifizieren und eliminieren. Die Erkenntnisse hieraus können helfen, den Interviewprozess entsprechend zu optimieren. Ein Beispiel: 

Ein Movemeon-Arbeitgeber aus NRW hat gemerkt, dass die Quote an Bewerber*innen in den finalen Stufen des Interviews deutlich anstieg, als sie, anstatt acht Einzelgesprächen mit unterschiedlichen Interviewpartnern, die Interviews gruppiert und somit reduziert haben. Dies bedeutete eine Zeiteinsparung auf beiden Seiten und einen positiven Gesamteindruck der Bewerber*innen.


  1. Angebote schnellstmöglich machen

Traumkandidat*in gefunden und nun auf dem Weg Richtung Angebot? Super Neuigkeiten! Leider sehen wir oft auf dieser Stufe, dass sich Arbeitgeber*innen zu lange Zeit lassen, bis sie ein Angebot aussprechen. Auch wenn dem Kandidaten signalisiert wurde, dass es zum Angebot kommen wird, ist das keine Sicherheit für den Bewerber. Wie unter “War of Talents” bereits erwähnt, sind Top-Talente oftmals in mehreren Prozessen involviert und letztendlich gilt hier dann leider oft: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.


  1. Nutze zusätzliche Netzwerke

Netzwerke wie Movemeon bieten eine idealen zusätzliche Resource an neuen Talenten. Zusätzlich wird Dein*e Ansprechpartner*in bei Movemeon sicherstellen, dass alle Bewerber*innen in Eurer Movemeon-Pipeline immer auf dem neuesten Stand sind. Zusätzlich stehen wir immer an eurer Seite, um aktuelle Prozesse zu analysieren und euch Verbesserungstipps an die Hand zu geben.

Ihr seid aktuell selbst auf der Suche nach neuen Mitarbeiter*innen? 

Nehmt hier mit uns Kontakt auf oder bucht direkt ein Kennenlerngespräch.

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